Anzeige

Anzeige

HSUPA

Bei HSUPA handelt es sich um das Gegenstück von HSDPA (High Speed Downlink Packet Access). Während HSDPA den Empfang von Daten beschleunigt, sorgt HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) für das schnellere Versenden von großen Datenmengen. Beide Methoden gleichen sich im Technischen sehr und gestatten durch den Einsatz eines ausgefeilten Modulationsverfahren eine höhere Auslastung der Netzinfrastruktur. So kann das UMTS Netz ohne großen Aufwand erweitert werden. In Deutschland wurde diese Technologie Ende 2007 von den großen Mobilfunk-Netzbetreibern eingeführt. HSUPA ist ein weiterer Schritt in der UMTS Breitband Entwicklung und soll das mobile Nutzerverhalten stark wandeln. HSUPA bietet den Vorteil, dass die Netzbetreiber keine neue Infrastruktur errichten müssen. Die Betreiber müssen ihre alte Technik lediglich mit einer neuen Software aktualisieren. Ein weiterer Erfolg stellt bei HSUPA die Datenübertragungsgeschwindigkeit dar. Mit der neuen Übertragungstechnologie HSUPA sind Upload Geschwindigkeiten bis zu 5,8 Mbit/s theoretisch möglich. Somit können auch sehr große Datenanhänge in wenigen Sekunden übertragen werden. Zurzeit gibt es bei HSUPA eine Brandbreite von 1,4 Mbit/s. Mit dieser neuen Möglichkeit profitieren die Kunden, die schnell wichtige Daten an andere übermitteln müssen. Mit HSUPA wird nicht nur das Versenden von Daten enorm verbessert. Mit der Technologie sinken zugleich auch die Verbindungsaufbauzeiten. Dies bietet den Mobilnetzbetreibern ganz neue Möglichkeiten in einigen Bereichen. Vor allem die Qualität datenintensiver Dienste, wie etwa bei Online-Spielen und Videokonferenzen, können mit HSUPA ganz neu entfaltet werden. Da HSUPA sozusagen noch am Anfang steht, kann es noch nicht überall genutzt werden. Bisher kann die Technologie in größeren Städten wie Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Köln genutzt werden. Die bekannten Netzbetreiber Vodafone, O2, T-Mobile und E-Plus haben allerdings angekündigt ihr UMTS-Netz der HSUPA Technik anzupassen. Aber nicht nur die Netzbetreiber müssen aufrüsten, der Kunde auch. Denn wer HSUPA nutzen möchte, benötigt dazu ein entsprechend ausgestattetes Endgerät. Laptopbesitzer können die neue UMTS Breitbandtechnologie HSDPA schon nutzen. Da der Markt aktuell nur HSDPA fähige Datenkarten und USB Geräte anbietet, müssen sich Handybesitzer noch ein wenig gedulden. Der Handyhersteller Ericsson stellt ein Handy was HSUPA unterstützt für die zweite Jahreshälfte 2008 in Aussicht.