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Anzeige MobilfunkBis in die Hälfte des 20. Jahrhunderts reicht die Entwicklungsgeschichte der mobilen Kommunikation zurück. Dabei startete die Deutsche Reichsbahn im Jahre 1918 erste Tests von Funktelefonen. Und vom Jahr 1926 an konnten die Bahnreisenden der ersten Klasse erstmals zwischen Berlin und Hamburg, aus dem fahrenden Zug heraus, mobil telefonieren.Im Jahre 1958 wurden die bis dahin existierenden Funknetze zusammengelegt und es entstand Ende der 1950er Jahre das erste nationale Mobilfunknetz, das A-Netz. Mit etwa zehntausend Teilnehmern war es das größte öffentliche Mobilfunknetz der Welt. Durch die hohen Kosten der Dienste und Endgeräte kamen auch nicht mehr Teilnehmer dazu. Erst im Jahre 1983 wurde durch die Firma Motorola das erste kommerzielle Mobiltelefon vorgestellt, das durch die Einführung flächendeckender digitaler Mobilfunknetze, in Deutschland und Österreich, einen immer größer werdenden Zuspruch fand. Das erste GSM-fähige Mobiltelefon, das auch von der Firma Motorola vorgestellt wurde, kam im Jahre 1992 auf den Markt und durch seine handtellergroße Form bürgerte sich der Name “Handy“ ein. Die Übertragungstechnik Mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen senden und empfangen Handys und Mobilfunkanlagen Informationen, die umgewandelt in Sprach- und Datensignale, mittels der elektromagnetischen Wellen von der Mobilfunkanlage zum Handy und umgekehrt, übertragen werden. Die dafür zum Einsatz kommenden UMTS- und GSM Netze stehen großflächig dafür zur Verfügung und werden zum Wesentlichen in zwei Punkten unterschieden. Dazu zählt erstens die Frequenz und zweitens die Art und Weise der Übertragung der Informationen. Das GSM-Netz arbeitet im 900 MHz bzw. 1800 MHz-Bereich, während das UMTS-Netz den 2000 MHz-Bereich abdeckt. Die komprimierten Informations-Pakete der verschiedenen Nutzer werden im GSM-Netz nacheinander gesendet. Beim UMTS-Netz senden hingegen alle Nutzer kontinuierlich, gleichzeitig und auf der selben Frequenz bleibend. Dadurch, das die Signale mit einem speziellen Code versehen werden, können sie nur durch den Empfänger wieder entschlüsselt, geöffnet und zusammengesetzt werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine höhere Datengeschwindigkeit und das Frequenzband wird effizienter genutzt. Dadurch ist das UMTS-Netz viel besser geeignet große Mengen an Daten zu übertragen. In unserer Informationsgesellschaft spielt die Übertragung von digitalisierten Inhalten, also Text, Video und Audio, eine immer wichtigere Rolle und bereits heute erwirtschaften die Mobilfunkbetreiber annähernd 20 % ihres Umsatzes mit Datenübertragung. Die Tendenz ist dabei deutlich weiter steigend. |
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