![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
||||
Anzeige
|
Anzeige RatgeberWer heute mobil telefonieren möchte, muss sich nicht nur zwischen unzähligen Handys entscheiden. Es muss auch zwischen mehr als 700 verschiedenen Tarifen der für sich günstigere Tarif gefunden werden. Aber wie wird bei den ganzen Angeboten der Überblick behalten?Zunächst einmal unterscheidet man zwischen Prepaidtarifen oder Vertragstarifen. Der Prepaidkunde muss die Leistungen, die er vom Mobilfunkanbieter erhalten möchte, im Voraus bezahlen. Hierfür wird die SIM-Karte mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen, welches dann abtelefoniert werden kann. Ist das Guthaben aufgebraucht, muss zum Weitertelefonieren erst wieder die SIM-Karte aufgeladen werden. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass der Kunde seine Telefonkosten im Blick hat. Als Vertragskunde hat man es im Vergleich zum Prepaidkunden einfacher. Es können nach belieben SMS verschickt und Telefonate getätigt werden. Die entstandenen Kosten werden dem Kunden am Ende des Monats vom Bankkonto abgebucht bzw. in Rechnung gestellt. Der zu erwähnende Nachteil ist, dass die Kosten dadurch unübersichtlich werden. Was sollte bei der Tarifwahl beachtet werden? Man sollte genau wissen, wie viel man telefoniert, bevor man sich eventuell für einen unpassenden Tarif mit hohen Grundgebühren entscheidet, da man die Zeit überschätzt hat. Zudem ist es wichtig zu wissen, wohin die Telefonate gehen. Wird mehr ins Festnetz telefoniert oder ins mobile Netz. Hier gibt es enorme Unterschiede bei den Preisen. Bevor sich für einen der Mobilfunkanbieter entschieden wird, sollte die Netzabdeckung dort geprüft werden, wo man sich am meisten aufhält. Somit können schon einige Tarifanbieter außer Acht gelassen werden. Es sollte sich nicht zu schnell für einen Pauschaltarif entschieden werden. Auch wenn es sich in der Werbung traumhaft anhört, das man für einen Fixbetrag unbegrenzt telefonieren kann, sieht die Realität anders aus. Denn meistens gilt dies nur für Gespräche ins Festnetz und ins eigene Netz. Wer mal in ein fremdes Netz telefoniert, der zahlt hierfür erheblich mehr. Die Variante kostenlos ins eigene Netz zu telefonieren, sollte man vorab erst überdenken. Denn es ist seit 2002 möglich seine Handynummer bei einem Anbieterwechsel mitzunehmen. So können die Rufnummern nicht mehr eindeutig einem Netz zugeteilt werden. Bei einigen Mobilfunkanbietern gibt es spezielle Tarife für Studenten. Als Kunde sollte man sich nicht zu lange an einen Tarif binden lassen. Da bei so vielen Anbietern der Preiskampf sehr hoch ist, sinken die Preise für das Telefonieren stetig. Hier ist man als Prepaidkunde klar im Vorteil. Als Kunde ist man an keinen Vertrag gebunden und kann sich jederzeit für einen günstigeren Tarif bzw. Anbieter entscheiden. Zu vielen Handyverträgen bekommt man gleich ein Handy dazu. Wer auf ein neues Handy verzichten kann, sollte dies tun und sich für einen Vertrag ohne Handy entscheiden, hier sind die Grundgebühren deutlich günstiger. Wer sich für einen Anbieter entscheidet, nur weil dieser das ersehnte Handy hat, sollte sich zuvor mal im Internet umsehen. Hier gibt es Seiten, die auf Anfragen für fast jedes Handy einen „Wunschvertrag“ anbieten. Um sich aber letztendlich für den richtigen Tarif entscheiden zu können, muss man wissen, zu welchen Telefoniertypen man gehört. Es gibt: Wenigtelefonierer. Beim Wenigtelefonierer beträgt die ausgehende Gesprächszeit 30 Minuten im Monat. Wobei er etwa 70% seiner Gespräche an Werktagen tätigt, und 60 % seiner Gespräche gehen ins Festnetz. Im Durchschnitt dauert ein Gespräch 40 Sekunden und es werden im Monat 14 SMS verschickt. Für diesen Typen ist die Prepaidkarte die bessere Wahl. Normaltelefonierer Dieser kommt mit einer Gesprächszeit von 90 Minuten im Monat aus. Seine Gespräche finden zu 70% Werktags statt, wobei ein Telefonat etwa 60 Sekunden dauert. Es werden 50 SMS pro Monat verschickt. Vieltelefonierer Er telefoniert mit seinem Handy etwa 180 Minuten im Monat. 70 % an Gesprächen führt er an Werktagen, wobei 50% ins Mobilnetz gehen. Ein Gespräch dauert bei ihn rund 75 Sekunden und er verschickt im Monat 79 SMS. Die günstigste Tarifvariante liegt beim Normaltelefonierer bei 10 Euro und beim Vieltelefonierer bei 25 Euro monatlich. Allerdings werden bei diesen Tarifen keine Handys mit angeboten. Im Allgemeinen gilt: Wer viele Gespräche führt, sollte sich für einen Tarif mit niedrigen Gesprächskosten entscheiden. Wird das Handy überwiegend gebraucht, um erreichbar zu sein, ist man mit einer Prepaidkarte besser bedient. |
|||
|
© 2008
Impressum
|
||||