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Anzeige WAPDrahtlose Kommunikation und Internet sind zukunftweisend. Mit dem Beginn von WAP wurde es möglich Webinhalte auf dem Handy an zu sehen. Vor Jahren war dies noch undenkbar. Heute ist WAP Realität und jedes neue Handy ist WAP-fähig. Hersteller und Netzbetreiber setzen alles daran, die Handys und die WAP-Technik so miteinander zu vereinen, dass diese stets kundenfreundlicher werden. Um die Definition WAP ist eine ganze Reihe von Spezifikationen entstanden, in denen Erweiterungen der Internettechnologie zu verstehen sind. WAP unterscheidet sich stark von den bekannten Standards HTML und http. Die Unterschiede werden deutlich, wenn man beide Technologien vergleicht. Das Prinzip des Webs ist relativ einfach gehalten. Hier werden Dokumente und deren unterschiedlichen Daten auf herkömmliche Webserver abgelegt. Die Inhalte werden vom Kunden abgerufen und direkt auf dem Computer dargestellt. Für den Kunden ist es hier auch irrelevant, ob es sich um statische oder dynamisch generierte Inhalte handelt. Nach seiner Anforderung von Daten wartet hier nur der Kunde darauf, dass der Server ihm diese richtig codiert übermittelt. Die Gestaltung von WAP ist ganz anders. Hier ist ein Gateway zwischen Kunde und Server geschaltet. Auch hier wird der WAP-Content, wie bei gewohnten Webinhalten auf einem Webserver abgelegt. Der Kunde greift über URLs auf diese Inhalte zu. Diese Inhalte beruhen nicht auf HTML, sondern auf WML. Diese Seiten können einfach gehaltene Grafiken und Tabellen enthalten. Elektronische Visitenkarten und eine Skriptfunktion sind auch möglich. Server und Nutzer kommunizieren hierbei über WAP-eigene Protokolle. Die Verwendung eines Gateways stellt den größten Unterschied zur Webtechnologie dar. Der Gateway konvertiert WAP-basierte Requests, also Anfragen, nach dem http Protokoll, somit kann der Websurfer etwas mit der Datenanforderung anfangen. Der Kunde sendet seine Anfrage zuerst einmal an das Gateway, diese wird hier dekodiert und als http-Anfrage an den Server weitervermittelt. Der Surfer arbeitet mit diesen Informationen wie gewohnt und übermittelt die zur Verfügung stehenden Daten an den Gateway. Dieser kodiert die WAP-Inhalte in ein WAP- eigenes Binärformat. Das Format wird dann vom Handy verarbeitet. Wie man unschwer erkennt, ist die Technik, die hinter WAP steckt, etwas komplizierter als das alt bekannte Surfen mit dem Computer. Dies gilt nicht nur für die bereits beschriebene Technologie. Denn, die auf dem Markt stehenden Handys machen das WAP nicht gerade angenehm. Wenn man bedenkt, dass das mobile Internet via Handy schon 1999 angepriesen wurde, ist es ernüchternd das die Handyhersteller erst seit ca. 3 Jahren damit anfingen, ihre Displays zu vergrößern. Hinzu kommt noch, dass es immer noch Handyhersteller gibt, die dem Handynutzer den Weg ins mobile Internet sichtlich erschweren. So muss der Kunde sich erst einmal durch das Handymenü durcharbeiten, um endlich an die WAP-Option zu gelangen. Andere Hersteller wiederum haben ihre WAP-Option so im Handy eingestellt, das der Nutzer sich oft unwissend im WAP aufhält. Was je nach Aufenthaltszeit und Tarif schon mal teuer werden kann. Handybesitzer, die viel im WAP sind, sollten sich nach einem Flatrate Tarif umsehen oder zumindest nach Volumenpaketen. Selbstverständlich kann man seine Aufenthaltszeit im WAP pro Minute zahlen, die Preise liegen hier zwischen drei Cent und neunzehn Cent die Minute. Da es beim Surfen über WAP auch schon mal zu langen Wartezeiten bei der Übermittlung von Daten kommen kann, ist ein Minutentarif nur für Kunden geeignet, welche nur selten ins WAP möchten. |
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