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Abzocke via SMS

Immer öfter geraten Verbraucher in die Falle von betrügerischen Anbietern, die über SMS ihr Glück versuchen. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät daher, niemals Telefonnummern oder Adressen bei Umfragen oder auch bei Gewinnspielen im Internet zu hinterlassen.

Besonders häufig sind Abzock-Maschen, bei denen der Anbieter dem Verbraucher angebliche Anrufe bei einer Hotline in Rechnung stellt. Diese sollen scheinbar schon vor Monaten erfolgt sein – viele Kunden zahlen, um Ärger zu vermeiden. Besonders dann, wenn es sich um scheinbare Telefonsexangebote gehandelt haben soll, zahlen Verbraucher auch aus Scham, anstatt sich zu beschweren.

Des Weiteren sind Abzock-Maschen bei Abos von Spielen und Klingeltönen sehr beliebt. Unseriöse Anbieter bieten meist ein Produkt an – bestellt man dieses, hat man sofort ein Abo am Hals. Die böse Überraschung lauert dann meist erst bei der Handy-Rechnung. Besonders Jugendliche fallen auf diese Masche herein. Doch auch ältere Menschen sind betroffen – und diese wissen oftmals noch viel weniger, wie man sich aus dem Abonnement-Vertrag wieder befreit.

Um sich vor horrenden Handy-Rechnungen zu schützen, soll man am besten keine Handynummern und Adressen bei Umfragen und Gewinnspielen hinterlassen. Wer Rechnungen erhält, obwohl er die betreffenden Dienstleistungen nicht in Anspruch genommen hat, soll diese auch nicht bezahlen. Selbst dann, wenn eine Verbindung mit dem entsprechenden Anbieter zustanden gekommen sein soll, muss der Kunde den höheren Tarif nur dann bezahlen, wenn zuvor eine Einigung über den Preis für die Dienstleistung erfolgt ist. Bei unabsichtlich eingegangenen Abonnements von Klingeltönen ist es ratsam, mit dem Anbieter persönlich Kontakt aufzunehmen und dort dann im Zweifelsfalle zu kündigen.