Anzeige

Anzeige

Mobiltelefone aus Asien auf dem Vormarsch

Immer häufiger greifen Verbraucher auf Handys aus Asien zurück. Wie eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergab, die jüngst über das Nachrichtenmagazin Focus veröffentlicht wurde, geht der Trend dabei vor allem zu hochwertigen Handymodellen, die in Verbindung mit einem zweijährigen Mobilfunkvertrag erworben werden. Die Marktforschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich Handys koreanischer Hersteller zunehmend großer Beliebtheit erfreuen.
Bei deutschen Verbrauchern konnten deshalb die Mobiltelefon-Hersteller Samsung sowie LG beim Quartalsvergleich April bis Juli dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Zuwächse verzeichnen – LG legte fünf Prozentpunkte, Samsung sogar 10 Prozentpunkte zu. Der finnische Handyproduzent Nokia hingegen musste fünf Prozentpunkte Minus hinnehmen, und auch Sony-Ericsson verlor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sieben Prozentpunkte. Eine besonders negative Entwicklung verzeichnete der US-Telekommunikationskonzern Motorola. Das angeschlagene Unternehmen ist aus der Wahrnehmung der Verbraucher fast vollständig verschwunden. Laut Studienergebnissen der GfK greifen nur noch zwei Prozent aller Mobilfunkkunden auf Handymodelle des amerikanischen Herstellers zurück.
Die Entwicklung hin zu asiatischen Handyherstellern ist ungebrochen und wird künftig voraussichtlich weiter zulegen.