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Anzeige Nokia mit Gewinneinbrüchen und schlechten AussichtenDer finnische Handy-Hersteller Nokia musste im letzten Jahr einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen, der insbesondere im letzten Quartal 2008 ausschlaggebend war – statt einem Gewinn von 1,8 Milliarden Euro wie im Vorjahr konnte der Weltmarktführer in der Handyproduktion nur noch 576 Millionen Euro Gewinn erwirtschaften, es wurden 15 Prozent weniger Geräte verkauft wie noch ein Jahr zuvor im Schlussquartal. Der Jahresumsatz fiel 2008 unterdessen um 19,4 Prozent auf 12,66 Milliarden Euro. Auch der Kaufpreis für Nokia-Handys sank im Vorjahr von durchschnittlich 83 Euro pro Gerät auf nunmehr 71 Euro.Für das Jahr 2009 wurde der prognostizierte Absatzrückgang in der Branche von Nokia-Leiter Olli-Pekka Kallasvuo ebenso nach oben korrigiert – statt ursprünglich 5 Prozent Rückgang sieht Kallasvuo nun zehn Prozent auf dem diesjährigen Markt. Das Unternehmen versucht die schlechten Aussichten nun mit Hilfe eines umfassenden Sparprogramms wieder auszugleichen. Innerhalb eines Jahres sollen die Kosten um 700 Millionen Euro gesenkt werden. Der um drei Prozent gesunkene Weltmarktanteil von derzeit 37 Prozent soll schließlich wieder nach oben geschraubt werden – Research und Apple konnten Nokia insbesondere im Bereich der Smartphones erhebliche Marktanteile abgewinnen mit dem „iPhone“ und dem „Blackberry“. Noch vor einem Jahr hatte Nokia noch etwa die Hälfte des Smartphone-Marktes in der Hand. Insgesamt ist im letzten Jahr der Markt für Smartphones um 37,6 Prozent angewachsen, rund 161 Millionen Geräte wurden verkauft. Der Absatz des finnischen Herstellers hingegen stagnierte bis 60,6 Millionen. Als Grund für die düsteren Prognosen und das schlechte Jahresergebnis 2008 sieht das Unternehmen vor allem die gesamtwirtschaftlich schlechte Lage, durch welche die Verbraucherstimmung sehr gelitten hätte. |
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