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Rekord bei „Emirates“ Airline – Telefonieren über den Wolken nimmt zu

Telefonieren über den Wolken: Rund 160.000 Telefongespräche mit Handys wurden in den Flugzeugen der Airline „Emirates“ bislang geführt. Dies teilte die Fluggesellschaft selbst mit, die vor rund einem Jahr die Handynutzung während des Fliegens erlaubt hatte.

Die Zeiten, in denen man zumindest im Flugzeug noch von Handyklingeln, SMS-Tönen oder dem Empfang von E-Mails gefeit war, sind nun endgültig vorbei: Die in Dubai sitzende Airline „Emirates“ gab nun bekannt, dass ihre Flugpassagiere bislang etwa 160.000 Gespräche mit den Mobilfunktelefon führten, seit das Handyverbot vor rund einem Jahr aufgehoben wurde. Emirates war die erste Fluggesellschaft, die im weltweiten Flugverkehr die Nutzung von Handys an Bord erlaubte. Einige Flugzeuge waren dafür extra mit einem System ausgestattet worden, das verhindert, dass Handy-Telefonate Einfluss auf die Bordelektronik nehmen können.

Zwischenzeitlich breitet sich dieser Service für die Fluggäste mehr und mehr aus, immer mehr Fluggesellschaften arbeiten daran, die Handynutzung an Bord einzuführen. Auch im Billigflieger Ryanair kann man mittlerweile über den Wolken Telefongespräche führen. Einige Luftfahrtunternehmen lehnen die Nutzung von Mobilfunktelefonen an Bord jedoch weiter strikt ab – nicht nur der Sicherheit wegen, sondern auch, weil sich andere Passagiere durch die Handynutzung gestört fühlen könnten. Auch bei „Emirates“ dürfen Handygespräche in der Luft deshalb nur maximal drei Minuten betragen.