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Selbstmord wegen Verlust von iPhone Prototyp

In China hat ein Angestellter des Konzerns Foxconn Selbstmord ausgeübt, weil ein iPhone-Prototyp, für den der 25-Jährige verantwortlich war, verloren gegangen ist.

Sun Danyong war erst vor kurzer Zeit nach seinem Universitätsabschluss von Foxconn als Mitarbeiter übernommen worden. Er hatte zuletzt die Aufgabe, 16 Apple iPhone Prototypen aus dem Fabrikgebäude in Shenzhen nach Kalifornien zu Apple zu transportieren. Doch kurz vor der Abreise fiel dem jungen Mann auf, dass einer der Prototypen verschwunden war. Er meldete den Verlust am darauf folgenden Tag in seiner Firma, wo der Prototyp ebenfalls nicht aufzufinden war.

Foxconn stellte daraufhin sofort Untersuchungen an und verdächtigte nur wenige Zeit später Sun Danyong selbst, den Prototypen entwendet zu haben. Es wurde vermutet, dass der Angestellte den Prototypen gewinnbringend weiterverkaufen oder an Apple-Magazine veräußern wollte. Foxconn-Ermittler durchsuchten sogar illegalerweise das Appartement des jungen Mannes und haben ihn Gerüchten zufolge beim Verhör auch brutal misshandelt.

Nur wenige Stunden nach seinem Verhör stürzte sich Sun Danyong aus dem Fenster seines Appartements im zwölften Stock.

Apple gerät nun schon das zweite Mal in die Kritik wegen seiner strengen Geheimhaltungsregelungen im Unternehmen. Auch in Kalifornien im Hauptsitz von Apple hatte ein Mitarbeiter jüngst über die Paranoia der Unternehmensleitung geklagt. Wegen menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen ist Apple bereits mehrfach schon in Verruf geraten.